Gudrun Kropp, Autorin

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Ein Kind, das spielt ...



"Sieh ein Kind an, beobachte es  - und du weißt, wer und wie Gott ist."

Quelle: "Lass dich fallen ... ins Leben" - Carmen-Verlag (2007)
© Gudrun Kropp

Ihr Lieben,
als ich gestern an einem beliebten Badeweiher den Sommer für mich wieder aufleben lassen wollte, entstand dieses folgende Gedicht, das ich am Ende dieses Artikels einstelle. Ich muss dazu sagen, dass mich während meiner Schwimmzüge im Wasser ein 7-jähriger Junge, er hieß Mateo, begleitete, also mit mir gemeinsam schwamm und dabei unterhielten wir uns angeregt. Seine Mutter, die uns im Blick hatte, betreute inzwischen seine kleine Schwester am Ufer des Badeweihers. Ich staunte nicht schlecht über seine auffallende Sprachgewandtheit, die für einen 7-jährigen Jungen eher ungewöhnlich ist.

Wir verstanden uns jedenfalls auf Anhieb. An der kleinen Insel im Weiher, um die wir herumschwammen, erkannte der Junge einen Frosch am Rande des Inselufers sitzen. Ich konnte ihn erst einige Zeit später entdecken. Der Junge beobachtete den Frosch sehr intensiv und sagte dann, dass er sich zwar nicht bewegen würde, aber man sehe, dass er atmet.
Mateo konnte gut schwimmen - er hätte es schon mit 6 Jahren gelernt, erzählte er mir. Doch zusätzlich hatte er ein Schwimmbrett dabei. Und während wir uns über Wasser hielten, schauten wir zwei zwischendurch zum Himmel auf und deuteten gemeinsam die Wolkenbildung. Es kamen dabei Bilder, wie die einer Katze heraus und Mateo meinte, es könne auch eine Frau sein, oder eine Maus. Wir lachten gemeinsam über diese vor unseren Augen neu entstehenden Wolkenbilder - zumindest was unsere Wahrnehmung betraf. Wir winkten auch der Sonne zu, die uns ihre wunderbaren warmen Strahlen auf die Erde schickte.

Ich sagte zu ihm, dass es schade sei, dass so viele Erwachsene gar nicht mehr zum Himmel aufschauen und die Wolken beobachten würden. Dass sie viel zu sehr beschäftigt seien, in ihr Handy zu starren. Das bestätigte mir auch der Junge. Er kenne da auch jemanden, der viel zu oft aufs Handy schauen würde.
Als wir wieder aus dem Wasser heraus waren, lernte ich auch die Mutter und die Schwester des Jungen kennen und es entwickelte sich ein tolles Gespräch zwischen uns mit dem Versprechen, uns demnächst wieder zu treffen.

Nun zu dem Gedicht, das mir aufgrund der Beobachtung von Kindern in meinem Umfeld und der Begegnung mit dem Jungen, eingefallen ist und mir wurde wieder mal erneut bewusst, wie stark sie mit der Natur verbunden sind und wie viel Fantasie in ihnen steckt. Kinder zeigen uns, was es heißt, lebendig zu sein.


Ein Kind das spielt

Ein Kind das spielt
sich selbst vergessend
vertieft darin
eigene Welten
zu erschaffen
Geschaffenes zu deuten
ihm einen Namen
zu geben

Ein Kind das spielt
vertrauensvoll
hingebend
erschafft 
Neues
verleiht seiner Fantasie
fröhlich lachend
seinen Ausdruck

Das Göttliche zu
Beginn der Schöpfung
im Beisein
eines spielenden Kindes
erschuf mit Leichtigkeit
und Ideenreichtum
heiter spielerisch eine Welt  
die sich heute
die Schöpfung nennt

Gott unser Schöpfer
inspiriert vom Spiel
eines Kindes –
welch himmlischer Gedanke


Ich schicke euch göttliche bedingungslose Liebe, Segen und Licht, denn ... "Unser Ursprung ist im Licht ... und das ist auch unser Ziel ...“ (OsYris)

Nickname 11.08.2023, 00.00

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